Das offene Gespräch


Um nicht viele Dinge des Lebens gibt es soviel Mythen, Missverständnisse und Unsicherheiten wie um den Tod. Ein Gespräch mit uns, kann Ihnen nicht alle Ängste nehmen, aber sicherlich viele Vorurteile und Unsicherheiten beseitigen. Fragen, die immer wieder an mich gestellt werden, beschäftigen sich mit Themen, die bewegen, über die aber selten gesprochen wird.

In vertraulichen Gesprächen ist es mir oft gelungen, Menschen zu beruhigen, ihnen sichere Auskünfte zu geben und Unsicherheiten abzubauen.

Darf ich meinen Verstorbenen zu Hause aufbahren, wenn ja, was muss ich dabei beachten? Muss der Sarg sofort geschlossen werden? Wie gehen Bestatter mit dem Leichnam um – man hört immer wieder schreckliche Geschichten? Gibt es eine Möglichkeit mein todgeborenes Kind zu bestatten? Darf ich Tote zum Abschied küssen, oder gibt es da Bedenken? Darf ich eine Urne zu Hause aufbewahren? Muss ich überhaupt einen Sarg nehmen? Welche Musik kann ich in der Trauerhalle spielen?
Wir denken, dass es zu unserem Beruf gehört, Menschen zu begleiten. Nicht erst in der Stunde des Todes. Sie können uns immer - Tag und Nacht - anrufen oder bei uns vorbeikommen, wenn Sie Fragen haben, egal welcher Art.

Das offene Gespräch hilft. Daraus entwickelt sich ein Vertrauen, das später auch in der Zeit der Trauer Bestand hat. Es kann den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen zwar nicht nehmen, aber helfen ihn erträglicher zu machen. Je sicherer man in Fragen um Tod und Bestattung ist, desto mehr Raum gibt es für die Trauer und das Gedenken.